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Einsch ätzungen
„Jerofejew ist ein fulminanter Wurf gelungen: Eine Bahnreise wird zum deliranten Bewusstseinsprotokoll der alkoholisierten Ich-Figur – und fast nebenbei zum Soziogramm einer gefesselt-entfesselten Gesellschaft. Zweifellos haben wir es mit einem extrem dichten, anspielungsreichen Text zu tun, der das Thema des Rausches ingeniös auslotet, indem er sprachlich und ideologisch manche Grenzüberschreitung riskiert.“
(Ilma Rakusa in der NZZ, 1.12.2005)
„Alle Bewegungen, Sprünge und Zuckungen, die die sowjetische, nichtsowjetische und postsowjetische Literatur ‚auf der Suche nach der Postmoderne’ später machen sollte, waren auf einen Schlag und vollständig vereint und verwirklicht in diesem kleinen ‚Poem’.“ (Maja Turowskaja in der NZZ, 6.2.2001)